Reduzierung des Aufwands in der Fertigung

  • Kein oder extrem reduziertes Data-Change-Management in der Fertigung
  • Keine Produktion mit falschen Stammdaten
  • Keine Suche nach Fehlteilen
  • Keine zusätzliche Auswahl von Fertigungsaufträgen

    Reduzierung der Anzahl offener Fertigungsaufträge

    • Kürzere Durchlaufzeiten
    • Höhere Transparenz
    • Niedrigere Bestände
    • Niedrigere Materialbindung
    • Höhere Flexibilität

      Maschinelle Anpassung von Planaufträgen an tatsächliche Bedarfssituation

      • Bestandsreduzierung von nicht benötigten Produkten
      • Bestandsreduzierung von Komponenten durch kürzere Bindungszeiten
      • Fertigung mit aktuellen Stammdaten


      D
      ieses Modul dient der maschinellen Massenumsetzung von Planaufträgen in Fertigungsaufträge.Ziel ist es, die richtigen Planaufträge rechtzeitig in Fertigungsaufträge umzusetzen und gleichzeitig freizugeben, so dass möglichst keine eröffneten Fertigungsaufträge im System vorhanden sind. Planaufträge werden so lange „zurückgehalten“, bis sie fehlteilfrei sind und auch tatsächlich gefertigt werden können.

      Dies wird erreicht durch:

      • Materialverfügbakeitsprüfung vor UmsetzungAndererseits sollen aber Leerlaufzeiten in der Fertigung vermieden werden. Dem trägt das System dadurch Rechnung, dass Planaufträge bereits vor ihrem berechneten Starttermin umgesetzt werden, solange hierdurch priorisierten Aufträgen kein Material weggenommen wird.
      • Berücksichtigung der Kundenauftragssituation und Vorplanung
      • KOA - Kapazitätsorientierte Auftragsumsetzung

      Der Vorteil, Planaufträge so spät wie möglich umzusetzen liegt darin, dass Planaufträge vom MRP maschinell verändert und entsprechend der aktuellen Kundenauftrags-Situation angepasst werden können, während eröffnete Fertigungsaufträge fixierte Elemente darstellen, die auch dann unverändert bleiben, wenn der ursächliche Bedarf zwischenzeitlich weggefallen ist.

      Ähnlich verhält es sich im Bereich des technischen Änderungsdienstes. Während Stückliste und Arbeitsplan nach der Umsetzung fixiert sind, wird bei der Umsetzung im Rahmen des MPMS dafür gesorgt, dass immer mit den jeweils aktuellsten Stammdaten gefertigt wird.

      Zudem trägt diese Vorgehensweise erheblich zu einer transparenten Fehlteilsituation bei, da fehlteilbehaftete Aufträge nicht unnötig Material binden und evtl. ansonsten fehlteilfreien Aufträgen Material „wegnehmen“. Die aktuelle Fehlteilsituation kann zudem über das Fehlteilinformationssystem FTISS komfortabel ausgewertet werden.

      BOA - Bestandsorientierte Auftragsumsetzung

      Neben der rein am Termin orientierten Umsetzung bietet das Programm auch die Möglichkeit, eine bestandsorientierte Auftragsumsetzung (BOA) durchzuführen. Hierbei werden Planaufträge, deren Start- bzw. Eröffnungs-Termin bereits erreicht ist nur dann umgesetzt, wenn ein vorzugebender Meldebestand unterschritten wurde um unnötige Bestände zu vermeiden. Diese Vorgehensweise verhindert zudem, dass unnötig gefertigte Aufträge wichtigen Aufträgen knappe Materialien wegnehmen.